Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

KASPAR HOYER

KASPAR HOYER KASPAR HOYER Motorschiff KASPAR HOYER

Technische Daten Motorschiff KASPAR HOYER
BeschreibungDaten
Baujahr:1990
Länge über alles:16,90 m
Breite über alles:4,87 m
Tiefgang:1,06 m
Geschwindigkeit:7 kn
Anstriebsleistung:148 kW
Besatzung:2 Personen
Heimathafen:Friedrichstadt

Hauptaufgaben:

  • Bakensetzarbeiten
  • Hindernisbergung
  • Personen- und Materialtransporte
  • Aufsichts- und Kontrollfahrten
  • Gewässerkundliche Arbeiten/Peilungen
  • Verkehrssicherungsaufgaben

Besonderheiten:

  • Hydraulikkran

Die "Kaspar Hoyer" ist ein vielseitig einsetzbares Mehrzweckschiff, dass für den Regiebetrieb der Außenstelle Friedrichstadt unverzichtbar ist. Sie" ist ein "Tagesschiff" welches im täglichen Einsatz mit der Aufgabenerledigung für die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt auf der Bundeswasserstraße Eider betraut ist.

Einsatzgebiet:

  • Bundeswasserstraße Eider von Rendsburg (km 0) bis zum Eider-Sperrwerk (Km 110)
  • Nord-Ostsee-Kanal und Gieselau-Kanal (Ämterübergreifend)
  • Elbe (für Werftfahrten)

Geschichte

Dieses ehemalige Verkehrsboot der Marine, gebaut in Dornbusch bei Stade, wurde 1932 von Kiel dem Wasserbauamt Tönning zugeordert. 1952 wurde das Schlepp- und Bereisungsfahrzeug abgewrackt. Als Ersatz bekam Tönning 1953 die ehemalige Hamburger Hafenbarkasse URSULA, Baujahr 1924. Das Schiff wurde umgebaut und in KASPAR HOYER umbenannt.

Bis 1953 wurde das Schiff als Schlepp- und Bereisungsboot für die Eiderregulierung eingesetzt, ehe die Aufgaben durch das Motorschiff KASPAR HOYER III bis 1990 übernommen wurden. Von 1990 an bis heute werden mit dem Motorschiff KASPAR HOYER IV Unterhaltungsarbeiten an der Eider erledigt. Heimathafen für dieses Schiff ist Friedrichstadt.

Namesgeber

Kaspar Hoyer lebte in der Gemeinde Oldenswort auf Eiderstedt, im Jahre 1594 errichtete er das bekannte Herrenhaus Hoyerswort.

Quellen für die Geschichte:

  • "Schiffe und Reeder aus Tönning" von Wolfgang Martin (1926)
  • "Tönning im Wandel der Zeit", Husum Verlag (1990) - "Die Entwicklung des Amtes" Verfasser: Helmut Staeglich