Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Seewarndienst / Sturmwarndienst

Der nautische Warn- und Nachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland gehört in den Aufgabenbereich des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

Der Seewarndienst gibt Nachrichten heraus und veranlasst deren Verbreitung über Verteilerpläne. Nautische Warnnachrichten dienen der kurzfristigen Warnung der Schifffahrt vor eingetretenen oder unmittelbar bevorstehenden Gefahren, um eine sichere Schiffsführung und die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehres zu gewährleisten.

Nautische Warnnachrichten werden täglich mehrmals über deutsche Rundfunksender (Deutschlandfunk/NDR 4) ausgesendet. Außerdem senden Navtex-Sender in den Niederlanden und in Schweden deutsche nautische Warnnachrichten für die Nordsee und die Ostsee an die mit Navtex-Empfängern ausgerüstete Berufsschifffahrt aus.

Nautische Warnnachrichten werden bei folgenden Ereignissen erstellt:

  • Ausfall von Leuchtfeuern, Nebelschallanlagen und Tonnen
  • Einrichtung neuer Navigationshilfen
  • Änderung bestehender Navigationshilfen
  • SAR-Maßnahmen
  • Schadstoffbekämpfung
  • Neue Hinweise auf Wracke, Unterwasserhindernisse, Untiefen
  • Änderungen der Verkehrsführung
  • Kabel- und Rohrlegearbeiten, andere Unterwasserarbeiten
  • Einrichtung von Meeresbauwerken
  • Störungen von Funknavigationsdiensten
  • Treibende Minen oder andere Hindernisse
  • Militärische Übungen

In besonderen Fällen informiert der Seewarndienst auch über außerhalb des Warngebietes liegende Gefahren (z.B. über gefährliche Wracks). Über das Internet sind aktuelle deutsche nautische Warnnachrichten abzurufen unter diesem Link.

Informationen des Deutschen Wetterdienstes finden Sie hier.

Tonnenlager Wittdün Tonnenlager Wittduen Tonnenlager Mole Seezeichenhafen Wittdün mit Sturmflutsicherung